Für alle die es noch nicht kennen: Der zweite Teil des Social Media Revolution Videos von Erik Qualman ist vor einiger Zeit erschienen. Ein muss für jeden Social Media Fan und solche die noch vom Social Web überzeugt werden müssen.
Einige Fakten aus dem Video:
Facebook hat mehr wöchentlichen Traffic als Google in den USA
Social Media ist die Nummer 1 Aktivität im Internet und hat damit Pornographie überholt
Wäre Facebook ein Land dann wäre es das drittgrößte der Welt nach China (#1) und Indien (#2)
80 % der Unternehmen in den USA benutzen Social Media Employee Recruitment
YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine der Welt (vergesst Bing und Yahoo!)
…
Und immer daran denken: What happens in Vegas stays on Facebook, Twitter, Flickr, YouTube ….
Andere um ihr Geld zu erleichtern, ist ein altehrwürdiges Geschäft. Marketing, ganz egal in welcher Form, hat seit alters her dieser Sache gedient und mittlerweile eine persönliche Ebene erreicht. Unternehmer, die den Markt für ihre Zwecke zu nutzen wissen, verwenden Social Media Websites, wie Facebook und Twitter sowie deren Online-Communitys, um Kunden gezielt anzusprechen und genau auf deren Feedback zu hören.
Social Media Websites lassen sowohl Produzenten als auch Verbraucher zu Wort kommen und bieten die Transparenz und das Zusammengehörigkeitsgefühl, das Kunden in der ganzen Welt dazu bringt, hohe Summen auszugeben. An Folgendes sollte man dabei denken:
Unterschiede im Marketing
Traditionelles Marketing, wie Pressemitteilungen und Werbung, lassen sich damit vergleichen, als würde man seinen Werbeetat in die Luft werfen und hoffen, dass er irgendwo auf einem Kaufinteressenten landet. Das Vordringen in soziale Medien eröffnet einen Dialog mit euren Kunden und bringt eure kaufwilligen Verbraucher zweckmäßigerweise auf wenigen, leicht auffindbaren Websites zusammen. Nutzer können dann angeben, was ihnen an eurem Produkt ganz besonders gefällt oder missfällt, und ihr könnt durch sorgfältiges Monitoring entsprechend reagieren.
Henning Krieg hat eine Präsentation mit dem Thema Die rechtlichen Rahmenbedingungen fürs Twittern veröffentlicht. Ja, richtig gelesen, auch vor sozialen Medien macht das Deutsche Recht nicht halt. In der Präsentation geht es unter anderem um rechtliche Themen wie z.B. Impressumspflicht bei Twitter Accounts. Die Präsentation ist aber nicht ausschließlich für Twitter gültig sondern auch für andere Social Media Dienste wie z.B. Facebook.
Top 10 Social Media Dienste für Employee Recruitment
Es gibt wieder ein neues Ranking des Social Media Relevanz Monitors (kurz SMR) von SF eBusiness. Zu den 10 relevantesten Social Media Dienste für den Bereich Employee Recruitment gehören:
XING (100 %) *
LinkedIn (88 %)
Facebook (53 %)
Twitter (50 %)
StudiVZ (44 %)
MeinVZ (39 %)
kununu (35 %)
Ning (32 %)
YouTube (31 %)
Wer-kennt-wen (29 %)
(Stand: März 2010) * Der Wert in der Klammer gibt die jeweilige Relevanz des Dienstes im Vergleich zur Nummer 1 an.
Besser spät als nie: Der Social Media Relevanz Monitor B2B kurz vorgestellt, inklusive den 10 wichtigsten Social Media Plattformen für den B2B Bereich.
Wir bei SF Interactive Performance, der Online Marketing Abteilung der SF eBusiness (bei der ich arbeite), haben im Januar den sogenannten Social Media Relevanz Monitor B2B (kurz SMR-B2B) veröffentlicht. Bei dieser Studie wurden die 80 wichtigsten Social Media Dienste auf (B2B)Kriterien untersucht.
Die 30 eingesetzten Bewertungskriterien umfassen dabei die folgenden Dimensionen:
Durch Zufall habe ich heute gemerkt, dass die Anzahl der Fans nicht mehr 100 betragen muss, um eine Vanity-URL für eine Facebook Fanpage zu beantragen. Was die genauen Kriterien sind, ist mir bisher nicht bekannt. Laut facebookmarketing.de ist die minimale Anzahl vor geraumer Zeit auf 25 Fans herabgesetzt worden. Bestätigen können sie dies aber auch nicht: Wurde bestätigt, siehe Update weiter unten sowie Kommentar von Philipp.
Update: Unsere Kommentatoren berichten, dass die Grenze inzwischen wohl auf 25 Fans gesunken ist. Bestätigen können wir dies noch nicht.
Diese Anfrage bezüglich einer Umfrage für eine Bachelorarbeit im Bereich Social Media, habe ich per E-Mail bekommen. Hab gleich mal daran teilgenommen und hoffe der ein oder andere von euch unterstützt den Thesianer auch.
Facebookmarketing.de, welches von zwei ehemaligen Kommilitonen aus Furtwangen betrieben wird, hat sich die Mühe gemacht, 50 Beispiele von gelungenen Facebook Pages zusammenstellen. Facebook ist ja unter anderem so interessant für Unternehmen geworden, da das Social Network die Möglichkeit bietet, kostenlos eine eigene Fanpage zu gestalten.
Schon jetzt sollte ein Unternehmen eine eigene Facebook Page besitzen. Verzichtet ein Unternehmen auf eine eigene Fanpage, helfen oft die Markenfans nach – sie erstellen eine eigene. Dieser Steuerungsverlust kann leicht umgangen werden, wenn man sich frühzeitig um eine Fanpage kümmert und diese auch regelmäßig pflegt. Die Sammlung der 50 Best Practices Beispiele ist da eine gute Inspirationsquelle.
Auf dem usabilityblog gibt es ein Interview von mir zu den Themen Social Media, Usability und aktuellen Trends aus diesen Bereichen. Auch die Usability von Social Media Anwendungen werden dabei angesprochen. Hier ein kleiner Vorgeschmack:
Wie ist das im Bereich Social Media – hat man es da überwiegend mit Nutzern zu tun die eine “schlechte” Usability akzeptieren oder spielen auch hier Usability-Fragestellungen und Optimierungen eine Rolle?
Viele Social Media Dienste haben im Bereich Usability noch Nachholbedarf (Beispiel Twitter, Facebook etc.). Umso mehr sich Social Media bei der breiten Öffentlichkeit etabliert, desto wichtiger wird auch die Usability werden.
Wer jetzt Lust hat das komplette Interview zu lesen, findet dies auf dem usabilityblog.
Alles hat ein Ende und so auch die Social Media Artikelserie von mir. Abschließend geht es um das Thema Erfolgskontrolle im Social Web – Social Media Monitoring. Dank immer mehr User-generated Content wird das Thema Social Media Monitoring immer wichtiger. Viele Marken können sich schon heute Social Media nicht entziehen und müssen zumindest passiv überprüfen, was mit ihrer Marke im Social Web passiert um gegebenenfalls auch aktiv handeln zu können. Wichtig ist es, dass sich ein Unternehmen mit dem Thema auseinandersetzt und prüft ob bereits ein Dialog im Social Web besteht.
Wer die aktuelle Ausgabe (Nummer 21) der Internet World Business nicht hat, kann sich via Webcode 0917010 alle Artikel der Serie kostenlos herunterladen: